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Rechtsanwältin Johanna Nagel

7. Juli 2025 · 2 Min. Lesezeit

Verteidigung beim Besitz von Betäubungsmitteln | Rechtsanwältin Johanna Nagel

Welche Strafe droht beim Besitz von Drogen? Bereits der einfache Besitz von Betäubungsmitteln wird gemäß § 29 BtMG mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bedroht. Bei Besitz einer nicht geringen Menge droht nach § 29a BtMG eine Freiheitsstraf…

Verteidigung beim Besitz von Betäubungsmitteln | Rechtsanwältin Johanna Nagel

Wer wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln beschuldigt wird, muss mit einem Strafverfahren rechnen. Dieser Beitrag zeigt, welche Strafen drohen und welche Verteidigung möglich ist. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sich bei einer Vorladung oder Durchsuchung verhalten.

Welche Strafe droht beim Besitz von Drogen?

Bereits der einfache Besitz von Betäubungsmitteln wird gemäß § 29 BtMG mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bedroht. Bei Besitz einer nicht geringen Menge droht nach § 29a BtMG eine Freiheitsstrafe von einem bis zu fünfzehn Jahren.

Als Verteidigerin bei Betäubungsmitteldelikten setze ich auf eine frühzeitige Verteidigungsstrategie, um möglichst eine Einstellung des Verfahrens zu erzielen.

Was bedeutet Besitz einer nicht geringen Menge?

Die Einstufung erfolgt anhand des Wirkstoffgehalts:

Substanz

Nicht geringe Menge

Cannabis/Marihuana

7,5g THC

Kokain

5g Cocainhydrochlorid

Heroin

1,5g Heroinhydrochlorid

MDMA

30g MDMA-Base

Amphetamin

10g Base

Wie kann eine Einstellung des Verfahrens erreicht werden?

Ein häufiger Ansatzpunkt bei der Verteidigung von Betäubungsmitteldelikten ist die unklare Zuordnung der Betäubungsmittel. Ich zeige auf, wenn der Besitz nicht eindeutig einer Person zugeordnet werden kann – z. B. in Wohngemeinschaften oder bei gemeinsam genutzten Räumen.

Durch frühzeitige anwaltliche Unterstützung können oft bereits im Ermittlungsverfahren Einstellungen erreicht werden – ohne Eintrag ins Führungszeugnis.

Verteidigung beim Besitz von Betäubungsmitteln: Ablauf

Das Ermittlungsverfahren beginnt meist mit einer Kontrolle oder einer Durchsuchung. Die Polizei stellt die Substanzen sicher. Ein Labor untersucht den Wirkstoffgehalt. Erst dieses Ergebnis zeigt, ob eine nicht geringe Menge vorliegt.

Die Verteidigung beantragt zu Beginn Akteneinsicht. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, wie belastbar die Beweise sind. Bei kleinen Mengen für den Eigenverbrauch kann die Staatsanwaltschaft nach § 31a BtMG von der Verfolgung absehen. Ob das im Einzelfall möglich ist, hängt von der Menge und den Umständen ab. Lassen Sie Ihren Fall deshalb anwaltlich prüfen. Mehr zu unserer Arbeit finden Sie auf der Seite zum Strafrecht in München.

Verhalten bei Vorladung oder Hausdurchsuchung

Machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und kontaktieren Sie umgehend einen Anwalt. Geben Sie keine PINs heraus und beantworten Sie keine Fragen ohne rechtliche Beratung.

Unverbindliche Erstberatung durch meine Kanzlei

Ich biete Ihnen eine erste fundierte Einschätzung Ihres Falls im Rahmen einer unverbindlichen Erstberatung. Ich verteidige bundesweit und in allen Instanzen im Betäubungsmittelstrafrecht.

Kontaktieren Sie mich telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular.

Zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2025

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